Terminplan






 

 

Nachrichten

1.Mannschaft

2.Mannschaft

3.Mannschaft

Schiedsrichter

Verein

Archiv

 

Bildergalerie

Interaktiv/Kontakt

Verweise

Benutzer

Impressum

JFV Bad Soden-Salmünster
Videokanal der SG Bad Soden

Sprudelkicker

Sprudelkicker

Festschrift

100 Jahre SG Bad Soden  -  Festschrift

Neueste Links

Verbandsliga – Mehic‘ Doppelfunktion kein Problem –„Win-Win-Situation“

1. Mannschaft

(Bericht aus osthessen-zeitung.de vom 14.Dezember 2016)

Bad Soden/Offenbach (fs) – Sead Mehic wird zum 1. Januar parallel zu seinem ehrenamtlichen Posten hauptamtlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) von Kickers Offenbach. Seine Tätigkeit als Trainer des Fußball-Verbandsligisten SG Bad Soden wird davon aber nicht beeinträchtigt, betont der 41-Jährige. Vielmehr könnten die Sprudelkicker von einer intensivierten Zusammenarbeit mit den Kickers profitieren.

Sead Mehic sieht kein Problem in seiner Doppelfunktion als Leiter des OFC-Nachwuchsleistungszentrums und seiner Tätigkeit als Trainer der SG Bad Soden. Foto: Christine Görlich

„Wir haben schon bei der Vorstellung damals gesagt, dass es unser Ziel ist, den Verein zu vereinen. Als Stefan Haller darum bat, seinen Vertrag als Leiter des NLZ aufzulösen, war es nicht notwendig, jemand anderes zu suchen, da ich mich im Verein auskenne“, erklärt Mehic, der künftig neben seinem (ehrenamtlichen) Posten als Technischer Direktor Sport der OFC-Profis hauptamtlich als NLZ-Leiter für das Sportliche verantwortlich sein wird: Zusätzlich soll ein administrativer Leiter installiert werden.

Ziel ist es, das NLZ, den eV und die Profi-Gmbh zu vereinen und die Durchlässigkeit zu den Profis zu erhöhen: „Wir haben im Rhein-Main-Gebiet sehr gute Fußballer und wir wollen versuchen, jeweils in der höchsten Klasse zu spielen. Wir wollen uns in jedem Bereich so aufstellen, dass wir die Spieler entwickeln, um sie irgendwann an die erste Mannschaft heranzuführen. Wenn man pro Jahr ein, zwei Spieler hochbringt, sind wir auf einem guten Weg. Ich denke, ich bin da die richtige Person an der Schnittstelle“, erläutert Mehic, der in den kommenden Wochen alte Strukturen aufbrechen und neue installieren will: So sollen künftig im OFC-Nachwuchsleistungszentrum nur noch Trainer arbeiten, die sich mit den Zielen identifizieren und nicht mehr dort „geparkt“ werden, um irgendwann andere Aufgaben zu übernehmen. „Wir brauchen Leute mit Herzblut, die Kickers Offenbach voranbringen wollen. Da dürfen wir nicht von einzelnen Personen abhängig sein. Wenn jemand geht, soll es kein Chaos geben, weil dann gleich fünf Spieler weg sind“, fordert der ehemalige OFC-Kapitän.

Seine Arbeit als Trainer der SG Bad Soden indes soll davon nicht beeinträchtigt werden: „Wir trainieren abends und am Wochenende ist das zeitlich auch kein Problem. Jetzt habe ich einen Job bei Kickers Offenbach und dazu Bad Soden, für mich wird das eher entspannter werden“, schmunzelt der 41-Jährige, der bis jetzt neben seinem Traineramt bei den Sprudelkickern und seiner Funktion als Sportdirektor der Kickers zusätzlich beim Behindertenwerk Main-Kinzig im kaufmännischen Bereich angestellt war. „Ich sehe das vielmehr als Vorteil: So kann man noch mehr zusammenarbeiten, da wir in Offenbach keine zweite Mannschaft mehr haben. Eventuell kann man die Jungs, die nicht direkt den Sprung zu den Profis schaffen, in Bad Soden parken. Das kann eine Win-Win-Situation für beide werden“, ist sich Mehic sicher, der aber einschränkt: „Noch ist das alles Zukunftsmusik.“ Grundsätzlich sei alles mit Bad Soden besprochen gewesen, Mehic kann sich durchaus vorstellen, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern, sein Amt niederzulegen habe nie im Raum gestanden: „Ich weiß, dass Bad Soden ein sehr gut geführter Verein ist. Im Januar werden wir uns zusammensetzen und eine weitere Zusammenarbeit besprechen.“