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Kreispokal Schlüchtern – Soden fegt Huttengrund mit 9:1 vom Platz

1. Mannschaft

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 24.Mai 2017)

Schlüchtern – Von Florian Seelig – Die SG Bad Soden hat zum sechsten Mal in Folge den Schlüchterner Fußball-Kreispokal gewonnen – und wie: Gegen eine vollkommen überforderte SG Huttengrund feierten die Sprudelkicker am Mittwochabend auf der Schlüchterner Auwiese einen 9:1 (8:0)-Derbysieg und stehen einmal mehr im Hessenpokal. Teilweise schien der Klassenunterschied höher als der zwischen einem Verbands- und einem Kreisoberligisten.

„Wir wollten einen Klassenunterschied demonstrieren, das Spiel früh entscheiden und das ist uns gelungen. Wir wollten nach Balleroberung schnell nach vorne spielen und das haben wir gemacht. Die Jungs haben die Vorgaben zu 100 Prozent umgesetzt“, lobte Bad Sodens Sportlicher Leiter Wladimir Römmich, der aktuell mit Bruder Anton auch als Interimstrainer fungiert. Das Unheil für die SG Huttengrund nahm schon früh seinen Lauf: Der Underdog hatte gleich Pech, dass Jannis Luca Arnold eine Flanke von Lukas Ehlert per Kopf ins eigene Tor verlängerte (3.) – nur kurz sah es aus, dass der Kreisoberligist dem großen Nachbarn hätte Paroli bieten können, spätestens aber nach dem 0:2 durch Ehlert, der aus 20 Metern einfach mal abzog, war die Partie gelaufen (11.).

Danach spielten nur noch die Sprudelkicker, die vor Spielfreude nur so sprühten und Huttengrund hinterlaufen ließen. Gerade nach Ballverlust kam der Kreisoberligist nicht mehr rechtzeitig hinter den Ball, Keeper Tolga Güner war die ärmste Sau am Platz, da Bad Soden vor dem Tor zwar äußerst kaltschnäuzig agierte, beim Abschluss aber auch viel zu wenig gestört wurde. Kevin Demuth mit einem schönen Schlenzer in den Winkel (18.) sowie erneut Ehlert aus der Distanz (27.) erhöhten weiter. Vor allem Ehlert war von der SGH gar nicht in den Griff zu kriegen, erst legte er Tuna Moaremoglu per Chip das 0:5 auf (35.), dann traf er mit dem Pausenpfiff zum 0:8. Dazwischen hatten nochmals Demuth (aus zehn Metern, 40.) und Dimitrij Scheller aus kurzer Distanz (44.) das Netz zappeln lassen und Tim Mulfinger nur den Pfosten getroffen (24.). „In der ersten Halbzeit war mehr als ein Zwei-Klassen-Unterschied zu sehen. Da war jeder Schuss ein Treffer, außerdem sind wir mit der Schnelligkeit von Bad Soden so gar nicht zurechtgekommen und nur hinterhergelaufen“, monierte Huttengrunds Trainer Rainer Hofmann.

Im zweiten Durchgang dann schalteten die Sprudelkicker zwei Gänge zurück und ließen die SGH nun kommen. Erst prüfte Stürmer Edin Omerovic den ansonsten beschäftigungslosen Soden-Keeper Arturo Gonzalez-Garcia nach Flanke von Philipp Dietz per Kopf (57.), dann köpfte der Ex-Sodener und Bruder von SGH-Kapitän Niklas Dietz nach Eckball von Semir Hasic am langen Pfosten stehend das 1:8 (58.). Gefährlich wurden die Gäste danach jedoch nicht mehr, die Sprudelkicker verpassten mehrmals weitere Treffer: Tuna Moaremoglu (72.) und Mohammed Habaqza (76.) scheiterten aus kurzer Distanz. Kapitän Tim Mulfinger wollte in seinem letzten Pokalspiel für die Sprudelkicker unbedingt selbst nochmal treffen, schoss jedoch erst aus der Drehung am langen Pfosten vorbei (65.) und schoss dann aus kurzer Distanz Güner an (82.). Für den Schlusspunkt sorgte dann Jaron Krapf, der trocken ins lange Eck traf (89.). „Ich wollte heute schon gerne ein Tor schießen, aber das haben eben Lukas und Kevin übernommen. Ich habe mir die Tore für Hünfeld aufgenommen“, schmunzelte Mulfinger, der dann den Pokal und das obligatorische überdimensionale Bierglas in Empfang nehmen durfte, bevor es die Sprudelkicker krachen ließen. Aber auch der Underdog kann mit dem Ergebnis leben: „Es gibt Schlimmeres, als gegen Bad Soden im Kreispokalfinale zu verlieren. Das wichtigere Spiel gegen Soden ist am Samstag“, meinte SGH-Coach Hofmann, der mit seinem Team den Klassenerhalt in der Kreisoberliga Süd noch nicht endgültig geschafft hat und – sollte Löschenrod gegen Flieden II gewinnen – vom Klassenerhalt der SG Kerzell in der Gruppenliga abhängig ist, um der Abstiegsrelegation zu entgehen.

Huttengrund: Güner; Arnold (61. L. Brüning), Noll, Dietz (70. M. Brüning), Omerovic, Hasic, Jäckel, Springer (51. Zeller), Gietl, Romic, Dietz.

Bad Soden: Gonzalez Garcia; Paulowitsch (65. Krapf), Demuth, Lauer (46. Kirchmann), Boutakhrit, Moaremoglu, De Carvalho, Ehlert (46. Habakzah), Mulfinger, Blocher, Scheller.

Schiedsrichter: Sebastian Krieger

Tore: 0:1 Jannis Arnold (3., Eigentor), 0:2 Lukas Ehlert (11.), 0:3 Kevin Demuth (18.), 0:4 Lukas Ehlert (27.), 0:5 Tuna Moaremoglu (35.), 0:6 Kevin Demuth (40.), 0:7 Dimitrij Scheller (44.), 0:8 Lukas Ehlert (45.), 1:8 Philipp Dietz (58.), 1:9 Jaron Krapf (88.)

Zuschauer: 250.