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Verbandsliga – Wollny köpft Bad Soden noch tiefer in die Krise

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 03.April 2017)

Bad Soden (fs) – Die zweite Mannschaft des TSV Lehnerz hat im Derby in der Fußball-Verbandsliga bei der SG Bad Soden mit einem 3:1 (0:0)-Auswärtssieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht und die Gastgeber noch tiefer in die Krise geschossen. Nach fünf Niederlagen in Folge haben die Sprudelkicker als Zehnter noch Glück, dass die Konkurrenz im Tabellenkeller ebenfalls nicht vom Fleck kommt.

 „Das waren ganz wichtige Punkte für uns heute, aber es sind noch 27 Punkte zu vergeben. Wir können noch nicht die Füße hochlegen“, mahnte Lehnerz-Coach Sedat Gören, der an seiner alten Wirkungsstätte aber von einem verdienten Sieg sprach: „In der ersten Halbzeit wollten beide nicht viel riskieren, in der zweiten haben wir mehr für das Spiel getan und uns Chancen herausgespielt.“ Während die Lehnerzer Reserve mit jetzt 32 Punkten auf Platz neun liegt, sind die Sprudelkicker zwar Zehnter, haben mit 28 Zählern nach fünf Pleiten in Folge aber auch keinen großen Vorsprung auf die Abstiegsränge. „Ich bin einfach traurig, zum Glück passen die Ergebnisse der anderen Mannschaften noch. Wir brauchen einfach mal wieder ein Erfolgserlebnis“, haderte Bad Sodens Trainer Tino Schmitt der zwölften Saisonniederlage.

Knackpunkt in der Partie war einmal mehr ein Ballverlust im Aufbauspiel der Sprudelkicker: Jaron Krapf verlor unnötigerweise den Ball, das Leder landete bei Renato Tusha, dessen Flanke David Wollny zum 2:1 für die TSV-Reserve einköpfte (86.). „Da müssen wir den Ball auch mal wegschlagen, das haben wir vorher extra noch angesprochen“, ärgerte sich Schmitt. Bad Soden machte auf, Lehnerz konterte und erhöhte durch Osman Özlük, der frei vor dem Tor auftauchte, auf 3:1 (88.). Dabei hatten die Gastgeber eine Viertelstunde vor Schluss wieder Blut geleckt: Eine Flanke des gerade eingewechselten Krapf wurde lang und länger und senkte sich hinter TSV-Keeper Christoph Grösch ins lange Eck (77.), Minuten zuvor hatte Grösch gut gegen Tuna Moaremoglu pariert (70.).

Das war es jedoch auch schon an Torchancen der Gastgeber, da half auch die Rückkehr von Kapitän Tim Mulfinger ins Sturmzentrum nichts: Zu sicher stand die Lehnerzer Hessenliga-Reserve, die diesmal im 4-2-3-1-System auflief. „Wir wollten stabiler stehen, das haben wir geschafft“, freute sich Gören, der Kemal Sarvan neben Luca Gaul in der Innenverteidigung auflaufen ließ und mit Patrick Lesser und Leon Wittke zwei ganz offensive Außenverteidiger aufbot. Vorne wiederum lief jedoch auch noch nicht viel zusammen: In einer ereignisarmen, aber gutklassigen ersten Halbzeit strahlte nur Jan-Henrik Wolf mit einem Kopfball, der knapp vorbeiging, Torgefahr aus (10.), auf Gegenseite wurde es nur einmal gefährlich, als Mulfinger einen Schritt zu spät kam (13.).

Nach dem Seitenwechsel waren die Sprudelkicker gut aus der Kabine gekommen und machten Druck, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Ganz anders die Gäste: Erst war Renato Tusha noch an Gonzalez-Garcia gescheitert (56.), Minuten später war der Sodener Schlussmann gegen den 20-Meter-Flachschuss des Ex-Weheners jedoch machtlos (61.). Die Gastgeber konnten sich dann bei ihrem Keeper bedanken, der gegen Sarvan (63.) und Wolf (76.) noch zweimal einen höheren Rückstand verhinderte. „Da müssen wir das 2:0 oder 3:0 machen“, haderte Gören. Krapf machte die Begegnung dann nochmal spannend – doch dann schlug Wollny zu. „Natürlich stand bei Lehnerz große Qualität auf dem Platz, aber das interessiert mich nicht. Wir haben eigentlich gut und kompakt gestanden, machen dann aber wieder einfache Fehler. Das war unnötig, einen Punkt hätten wir uns verdient gehabt. Einstellung, Wille waren diesmal da“, befand Schmitt, dessen Team jedoch die Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft im Spiel nach vorne fehlte. „Fakt ist: Wir brauchen jetzt mal wieder ein Erfolgserlebnis, das geht alles nicht spurlos an einem vorbei“, forderte der 43-Jährige Zählbares ein.

Bad Soden: Gonzalez-Garcia; Demuth, Blocher, Boutakhrit, Lofink (70. De Carvalho) – Scheller (84. Dananovic), Moaremoglu – Paulowitsch, Ehlert, Jordan (70. Krapf) – Mulfinger.

Lehnerz II: Grösch; Lesser, Gaul, Sarvan, Wittke – Say, Herr (60. Friedrich) – Wolf (80. Hohmann), Tusha, Wollny – Özlük (90. Weldetnsae).

Schiedsrichter: Florian Tesch (Groß-Zimmern)

Tore: 0:1 Renato Tusha 


Vorbericht zum Heimspiel gegen den TSV Lehnerz II am 02.April 2017

Thema: 1. Mannschaft

Liebe Fußballfreunde,

zum Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga Hessen Nord begrüßen wir am Sonntag, 02.April 2017, die 2.Mannschaft des TSV Lehnerz sowie alle mitgereisten Funktionsträger und Anhänger sehr herzlich in Bad Soden.

Nachdem unsere Verbandsligamannschaft am vergangenen Spieltag beim 1:4 in Baunatal abermals ohne Punktgewinn blieb, ist der Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz weiter geschmolzen. Nach vier Niederlagen in Folge wirkt sich der Negativlauf nun auch auf die Tabellensituation aus und bei lediglich fünf Punkten Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz läuten nun auch auf der Bornwiese die Alarmglocken. Die Tabellensituation ist bedrohlich; insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller teilweise bis zu zwei Partien weniger absolviert hat. Damit kommt der Begegnung gegen den Tabellennachbarn vom TSV Lehnerz II eine besondere Bedeutung zu.

Nachdem auch unsere  Gäste  am  vergangenen Spieltag eine deutliche Niederlage hinnehmen mussten (0:4 Heimpleite gegen den Hünfelder SV) droht dem heutigen Verlierer voraussichtlich bis zum Saisonfinale der Abstiegskampf.

Trainiert werden unsere Gäste von Sedat Gören. Er übernahm die vakante Funktion in einer frühen Phase dieser Spielzeit vom seitherigen Trainer Marco Lohsse, der nach dem Rücktritt von Henry Lesser zum Cheftrainer des Hessenligateams befördert wurde. Nach einem etwas holprigen Saisonstart vermochten sich unsere Gäste deutlich zu steigern, und liegen nach 22 Begegnungen mit 29 Punkten nunmehr auf dem neunten Rang. Damit liegt das Perspektivteam der Fuldaer Vorstädter noch knapp im Rahmen der eigenen Erwartungshaltung, die bei einer 2.Mannschaft natürlich nicht ausschließlich ergebnisorientiert definiert ist. Entsprechend dem eigenen Selbstverständnis steht beim TSV Lehnerz II das Heranführen von jungen Talenten an den eigenen Hessenligakader im Vordergrund. Dass unter dieser Konstellation teilweise auch die Ergebnisse leiden und sich Automatismen nur bedingt entwickeln können, erschwert natürlich ein nachhaltiges Arbeiten über die jeweilige Saison hinaus.

Im Vorfeld dieser Spielzeit gab es beim TSV Lehnerz II die nachstehend aufgeführten Veränderungen:

Abgänge: Marek Weber, Franz Faulstich Hünfeld), Kilian Sandner (Bronnzell), Munir Tekleyes (Thalau), Mustafa Yildiz (Horas), Simon Tewes (Ziel unbekannt), Andre Ditzel (SV Neuhof), Hakan  Kocatepe  ( Ehrenberg)

Zugänge: Witold Sabela (SVA Bad Hersfeld), Hardy Ketteler (SG Sickels), Ilker Dapar (SV Neuhof), Dennis Nusphahic (SV Flieden), Ibrahim Kocak (Türkischer SV), Leon Wittke (eigene Jugend), Robin Sorg (SG Bronnzell), Osman Özlük (SG Johannesberg), Joshua Wyne (FV Horas)

Im Hinspiel trennten sich beide Teams 1:1 (Tore: David Wollny  -  Lukas Ehlert); in der vergangenen Spielzeit gewann der TSV Lehnerz II mit 3:1 in Bad Soden.

Geleitet wird die Begegnung des 26.Spieltages vom Sportkameraden Florian Tesch (Dieburg). Ihm zur Seite stehen an Linien die beiden Assistenten Dominik Roß und Mustafa Ayhan.

Wir wünschen allen unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt in unserer Kurstadt und eine gute Heimreise.  


Übergabe der Sepp-Herberger-Urkunde an die SG Bad Soden

Thema: aktuelle News

Heute Abend wurde der SG Bad Soden im Mannheimer Rosengarten die Sepp-Herberger-Urkunde verliehen. Die SG Bad Soden wurde für ihr Inklusionsprojekt "SG Bad Soden III" als Vorreiter und Vorbild in der Kategorie Behindertenfußball mit dem 1.Preis ausgezeichnet. 

Ebenfalls geehrt wurden in der gleichen Kategorie der FC Esslingen (Württembergischer FV; Platz 2) sowie der Sport-Ring Solingen (FV Niederrhein; Platz 3).

Unser Bild zeigt von links: Martin Berg (1.Vorsitzender der SG Bad Soden), Oliver Hofmann (Trainer SG Bad Soden III), Otto Rehhagel, Pia Wunderlich (Trainerin SG Bad Soden III), Uwe Seeler und Rolf Hocke vom Hessischen Fußball-Verband  


Mit weltmeisterlicher Unterstützung: SG Bad Soden erhält Sepp-Herberger-Urkunde

Thema: aktuelle News

Im Mannheimer Rosengarten werden am kommenden Dienstag (28.3.2017) die Sepp-Herberger-Urkunden 2017 verliehen. Insgesamt dreizehn Preisträger erhalten in den Kategorien Behindertenfußball, Resozialisierung, Schule und Verein, Fußball Digital sowie Sozialwerk die mit Geld- und Sachpreisen in einer Gesamthöhe von 58.000 Euro dotierten Auszeichnungen. Platz eins in der Kategorie Behindertenfußball belegt die SG Bad Soden aus Hessen. Der freie Journalist Rainer Kalb stellt den Sieger vor.

Inklusion spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Die gemeinsame Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung steht immer mehr im Fokus. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat die im Jahre 1911 gegründete Sportgemeinschaft (SG) Bad Soden eine Kooperation mit dem Behinderten-Werk Main-Kinzig (BWMK) entwickelt. Es wurde ein gemeinsames Team im regulären Spielbetrieb des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) gemeldet. Die Mannschaft besteht aus Spielern des Werkstatt-Teams BWMK, der SG Bad Soden und weiteren Spielern, die das Projekt gerne unterstützen und ist als „SG Bad Soden III“ in der Kreisliga Schlüchtern gemeldet.

Zum Hintergrund des BWMK: Dabei handelt es sich um ein Sozialunternehmen, das in 47 Einrichtungen Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung anbietet. Das Leistungsspektrum umfasst Angebote für Kinder mit und ohne Behinderung, Angebote für den Bereich Wohnen, Arbeit und Qualifizierung sowie Beratung und Betreuung in allen Lebenslagen. Vorstandsvorsitzender ist Martin Berg, der im Ehrenamt auch Vorsitzender der SG Bad Soden ist und auch der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen vorsteht.

 

Trainiert von einer Weltmeisterin

Im Werkstatt-Team des BWMK sind 35 Spieler und Spielerinnen zusammengefasst. Als Trainer fungieren Pia Wunderlich und Oliver Hofmann. Pia Wunderlich? Ja, der Name ist bekannt im Fußball. Sie gehörte dem deutschen Weltmeisterteam von 2003 an, war dreimal Europameisterin und holte mit ihrem langjährigen Klub 1. FFC Frankfurt unter anderem dreimal den UEFA-Cup. Außerdem errang sie Olympia-Bronze 2004 in Athen. Für Deutschland bestritt sie 102 Länderspiele und erzielte dabei 21 Tore. „Das Ziel einer erfolgreichen Inklusion von behinderten Menschen sollte sein, ihnen unabhängig von der Art der Behinderung in allen Lebensbereichen die gleichen Zutritts- und Teilhabechancen zu gewähren“, betont Wunderlich.

In der Mannschaft gibt es eine Aufteilung in zwei Leistungsgruppen. Das Training findet jeden Freitagmorgen von neun bis zwölf Uhr statt. Am Ende des Trainings wird ein gemeinsames Abschlussspiel und Elfmeterschießen mit allen Kickern der beiden Leistungsgruppen durchgeführt. Dies fördert den Zusammenhalt der Mannschaft.

 

Stärkung des Selbstbewusstseins

Die SG Bad Soden umfasst als Fußballverein rund 300 Mitglieder und ist in der gleichen Region wie das BWMK beheimatet. 18 Jugendmannschaften hat der Verein gemeldet. Mit dem Fußballprojekt „SG Bad Soden III“ und einer inklusiven Fußballmannschaft soll das Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Fußballerinnen und Fußballern gefördert werden. Durch diese Aktivitäten wird die Selbstständigkeit bei jedem einzelnen Spieler gefördert und das Selbstbewusstsein gestärkt.

„Ich war auf der Suche nach einem Verein, mit dem wir das Projekt realisieren konnten. Bin aber nicht fündig geworden, da habe ich es mit meinem eigenen Verein gemacht“, schmunzelt Martin Berg. Besonders erfreut ist er, wenn die Begeisterung, die seine Mannschaft bei ihren Spielen entfacht, sogar beim Gegner sichtbar wird: „Es gab mal einen knappen Sieg für uns, da haben sich die gegnerischen Spieler fast mehr gefreut als unsere. Das war einfach ein tolles Erlebnis. Fußball ist in aller Munde, wir können die Inklusion mit unserem Projekt für jedermann erlebbar machen. Das ist das ganz Wichtige.“

 

Das inklusive Fußballprojekt fand direkt großen Anklang

Die Zusammenstellung der Mannschaft ist natürlich wichtig. „Jeder Spieler braucht Erfolgserlebnisse, wenn man immer 0:10 verliert, ist das nicht schön“, sagt Berg. Sein Vorschlag in Bad Soden, das inklusive Fußballprojekt zu starten, fand großen Anklang. Etliche Mitstreiter unterstützten den 1. Vorsitzenden in seinem Unterfangen und meldeten sich als Mitspieler. So kam alles in Gang. Seit August 2015 ist das Team am Start und schlägt sich beachtlich. Auch ein Freundschaftsspiel gegen die DFB-Betriebsmannschaft fand bereits statt.

Das Engagement wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Im Herbst 2016 erhielt die SG Bad Soden den mit 15.000 Euro dotierten Zukunftspreis des Hessischen Sports. Nächste Woche folgt die Auszeichnung mit der Sepp-Herberger-Urkunde im Bereich Behindertenfußball. Die SG Bad Soden ist Vorbild und Vorreiter in Sachen Inklusion.

Ausgezeichnet werden zudem der FC Esslingen (Württembergischer FV; Platz 2) sowie der Sport-Ring Solingen (FV Niederrhein; Platz 3).

(Quelle: www.sepp-herberger.de)


Verbandsliga – Schmitt bedient: „Das war nicht verbandsligatauglich

Thema: aktuelle News

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 26.März 2017)

Baunatal (fs) – Vierte Pleite in Folge für die SG Bad Soden in der Fußball-Verbandsliga: Beim Aufsteiger Eintracht Baunatal leisteten sich die Sprudelkicker in der zweiten Halbzeit einen katastrophalen Auftritt und hatten an der 1:4 (1:0)-Auswärtspleite durch kapitale Fehler großen Anteil. Trainer Tino Schmitt ist restlos bedient.

„Was wir da an den Tag gelegt haben, war nicht verbandsligatauglich. Ohne dem Gegner zu nahe treten zu wollen, aber wenn wir da nicht gewinnen, wo wollen wir es dann? Wir haben uns katastrophale Ballverluste geleistet, die Einstellung hat überhaupt nicht gepasst“, ärgert sich Schmitt, der jetzt im Training die Zügel anziehen will: „Das haben sich die Jungs selbst zuzuschreiben, da muss sich jeder fragen, ob er sich richtig auf das Spiel vorbereitet. Wir werden jetzt genau beobachten, wer wie trainiert. Wer mit dem Kopf nicht bei der Sache ist, wird gegen Lehnerz nicht spielen.“

Dabei war der erste Durchgang durchaus nach dem Geschmack des Trainers: Schon nach nicht mal 120 Sekunden brachte Lukas Ehlert nach einem Pass von Lars Jordan über die Abwehr die Sprudelkicker mit 1:0 in Führung. Nicht mal zwei Minuten später hätte der Ex-Eschborner erhöhen müssen, scheiterte diesmal nach starkem Zuspiel von Kevin Demuth aber an Baunatals Keeper, kurz darauf ließ Lars Jordan eine gute Möglichkeit liegen. „Wir müssen nach 15 Minuten schon 3:0 führen“; bemängelt Schmitt, dessen Team die Partie bis zur Pause im Griff hatte und nach dem Seitenwechsel durch einen Kopfball von Tuna Moaremoglu, den der Keeper noch von der Linie kratzte, und einen abgeblockten Schuss von Ernad Dananovic noch auf 2:0 hätte stellen können.

Doch dann lief nicht mehr viel zusammen: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schaltete Baunatal schnell um und kam durch Florian Pusch zum Ausgleich. Beim 2:1 für die Gastgeber bekamen die Sprudelkicker den Ball nicht geklärt, das Leder fiel Niels Willer vor die Füße, der abstaubte. Beim 3:1 stand Willer dann nach einem verlorenen Kopfballduell völlig blank, in der Nachspielzeit dann profitierte Jan-Philipp Schmidt von einem katastrophalen Fehlpass direkt in die Füße. „Wir haben so viele krasse Fehler gemacht, das war Wahnsinn. Wir waren nicht richtig bei der Sache, ich bin einfach total enttäuscht von der zweiten Halbzeit. Draufhauen hilft zwar nichts und ich will nicht von Abstiegskampf reden, aber es wird immer enger“, weiß Schmitt, der mit seinem Team als Zehnter nur noch fünf Punkte Vorsprung auf Baunatal auf dem ersten potenziellen Abstiegsplatz hat.

Baunatal: Kraft; Cobileanu, D. Katluhn (46. J. Kraus), Grajossek, T. Kraus, Pusch (85. Hofmann), J. Katluhn, Willer, Agzikara (46. Schmidt), Löbel, Bürger.

Bad Soden: Gonzalez-Garcia; Lofink, Boutakhrit, Blocher, Demuth – Moaremoglu – Scheller, Dananovic (85. Breitenberger) – Jordan (57. Krapf), De Carvalho (52. Paulowitsch) – Ehlert.

Schiedsrichter: Felix Ebert (Alsfeld)

Tore: 0:1 Lukas Ehlert (2.), 1:1 Florian Pusch (56.), 2:1 Niels Willer (73.), 3:1 Niels Willer (82.), 4:1 Jan-Philipp Schmidt (90.+4)

Zuschauer: 150


Verbandsliga – Soden schenkt Weidenhausen drei Punkte

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 18.März 2017)

Bad Soden (ms) – Dritte Niederlage in Folge für die SG Bad Soden in der  Fußball-Verbandsliga. Die Sprudelkicker verloren zuhause gegen den SV Weidenhausen mit 2:4 (2:2). Trotz einer starken Leistung verließen die Gastgeber die Bornwiese erneut mit leeren Händen.

 „Die Niederlage ist sehr, sehr bitter. Aber wir können uns nicht vorwerfen, dass wir nicht alles versucht hätten. Wir haben uns für eine tolle Leistung mal wieder nicht belohnt“, meinte Sodens enttäuschter Co-Trainer Ronny Wadewitz, der die Sprudelkicker in Abwesenheit von Cheftrainer Tino Schmitt coachte und einen sehr couragierten Beginn seiner Elf zu sehen bekam. Der Sodener Offensivexpress um Kevin Paulowitsch, Lukas Ehlert und Lars Jordan kam sofort ins Rollen: Schon nach fünf Minuten gingen die Sprudelkicker durch ein Eigentor der Gäste in Folge einer Flanke von Paulowitsch in Führung. Keine Viertelstunde war gespielt, da glich Weidenhausen allerdings wieder aus: Im Strafraum der Sprudelkicker ging Weidenhausens Stürmer Sören Gonnermann im Gedränge zu Boden. Schiedsrichter Gahis Safi zeigte auf den Punkt und Jan Gerbig verwandelte den Foulelfmeter zum 1:1 (14.). „Das war sehr unglücklich. Da waren wir im Zweikampf etwas zu ungestüm und Weidehausen hat das gnadenlos ausgenutzt“, kommentierte Wadewitz den Ausgleichstreffer des SVW, der durch den brandgefährlichen Gonnerman dann sogar mit 2:1 in Führung ging. Gerbig verlängerte einen langen Ball und Gonnermann blieb vor dem Sodener Kasten eiskalt. Doch Soden wollte den Rückstand nicht auf sich sitzen lassen. Noch vor der Pause glich Ehlert nach einer mustergültigen Flanke von Paulowitsch aus (45.).

So wie die erste Halbzeit aufgehört hatte, so begann auch die zweite – mit den Sprudelkickern im Vorwärtsgang. Die Hausherren nahmen nun endgültig das Heft in die Hand und waren drauf und dran, das 3:2 zu erzielen. Ein abgefälschter Schuss von Moaremoglu segelte nur Zentimeter am Weidenhausener Kasten vorbei. Und dann ereignete sich die unglücklichste Szene des Spiels: Sodens Innenverteidiger Kevin Demuth legte sich das Leder für einen langen Ball vor, rutschte dann aber weg, Weidenhausens Gerbig war zur Stelle und brachte die Gäste in Führung. Danach reagierte Wadewitz, stellte von einer Fünfer- auf eine Viererkette um. Zu klaren Möglichkeiten kamen die Hausherren aber nicht mehr. Nach einer erneuten Umstellung auf eine Dreierkette warfen die Sodener noch einmal alles nach vorne, ohne richtig gefährlich zu werden. Gonnermann setzte mit einem vollstreckten Konter den Schlusspunkt. „Wir haben zu einfache Tore für den Gegner zugelassen. Wir können besser verteidigen, aber ansonsten gibt es wenig auszusetzen“, bilanzierte Sodens Co-Trainer Wadewitz. 

Bad Soden: Garcia; Lofink, Scheller, Demuth, Blocher, Harmancioglu (80. De Carvalho) – Paulowitsch (70. Krapf), Moaremoglu, Dananovic, Jordan (85. Breitenberger) – Ehlert.

Tore: 1:0 Eigentor Weidenhausen (5.), 1:1 Jan Gerbig (14., Foulelfmeter), 1:2 Sören Gonnermann (26.), 2:2 Lukas Ehlert (45.), 2:3 Jan Gerbig (72.), 2:4 Sören Gonnermann (90.).

Zuschauer: 150.



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