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Verbandsliga – Bad Soden zittert sich zum Sieg – Paulowitsch bärenstark

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 17. Oktober 2016)

Bad Soden (fs) – Bis zur Pause erlebte Arturo Gonzalez-Garcia, Keeper der SG Bad Soden, im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga gegen den TSV Rothwesten einen ruhigen Nachmittag, schließlich führten die Gastgeber dank eines stark aufgelegten Kevin Paulowitsch schon mit 3:0. Dann machte es Rothwesten jedoch nochmal spannend und Gonzalez-Garcia musste in der Schlussphase den 3:2 (3:0)-Zittersieg festhalten.

Würde der von der FIFA und UEFA vergebene „Man of the Match“-Award auch in der Verbandsliga und zur Pause vergeben, hätte ihn sich Kevin Paulowitsch redlich verdient gehabt: Der 22-jährige pfeilschnelle Merneser lief schon nach fünf Minuten seinen Gegenspielern nach einem Steilpass auf und davon, tauchte frei vor Rothwestens Keeper Christoph Herbst auf und schob überlegt ins lange Eck ein (5.). David Santamaria hätte kurz darauf nachlegen können, schloss aber zu überhastet ab (7.). Nach einer halben Stunde dann legte Paulowitsch seinen zweiten Treffer nach, als er eine Hereingabe von Santamaria mit einer sehenswerten Volleyabnahme verwertete (31.). Beim 3:0 für die Sprudelkicker schließlich setzte sich der 22-Jährige rechts durch und brachte den Ball nach innen, Lukas Ehlert musste nur noch den Fuß hinhalten (40.). „Kevin hat ein überragendes Spiel gemacht“, lobte Bad Sodens Trainer Sead Mehic, der mit dem ersten Durchgang vollauf zufrieden sein konnte: Die Gastgeber ließen Rothwesten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, der TSV kam mit dem frühen Pressing der Sprudelkicker einfach nicht klar. „Wir haben die ersten 45 Minuten vollkommen verschlafen. So eine Halbzeit darf man sich in der Liga nicht erlauben, zumal wir die drei Tore selbst aufgelegt haben“, haderte Trainer Gerhard Siewert.

Im zweiten Durchgang hätten Jaron Krapf und Santamaria das 4:0 nachlegen müssen, trafen aber jeweils die falschen Entscheidungen. Rothwesten wiederum bekam zusehends mehr Zugriff aufs Spiel, da Innenverteidiger Kevin Seeger nach der Hereinnahme von Sebastian Trabner nach vorne rückte. Seeger war es auch, der dann nach einem abgewehrten Ball aus der zweiten Reihe zum 3:1 verkürzte (66.). Siewert brachte nun Sohnemann Ullrich, stellte nochmals um und die Sprudelkicker kamen nun gar nicht mehr zurecht. „Wir haben es leider nochmal spannend gemacht, die Jungs gönnen einem keinen gemütlichen Nachmittag. Wenn wir ein Gegentor bekommen, fehlt uns die Stabilität, das war wieder zu sehen. Wir können Gegentore noch nicht so richtig wegstecken, diese Mentalität müssen wir noch bekommen“, analysierte Mehic, dessen Team sich letztlich bei Keeper Arturo Gonzalez-Garcia bedanken durfte, dass die Partie mit 3:2 ausging: Erst hielt er einen Freistoß von Igor Losic glänzend, zudem parierte er gegen Abdullah Al Omari, Cedric Dziabas und Kristian Noja richtig stark. Einzig Al Omari vom Elfmeterpunkt aus – Hamza Boutakhrit hatte nach einer Ecke Losic gefoult und war dafür mit Gelb-Rot vom Platz geflogen – konnte Gonzalez-Garcia überwinden. „Das war bitter, wir hätten sogar noch gewinnen, zumindest aber Unentschieden spielen können. Wir wollten eigentlich den Anschluss ans Mittelfeld halten“, trauerte Siewert dem möglichen Punktgewinn hinterher.

Gänzlich zufrieden war auch sein Gegenüber nicht: „Wir dürfen nicht ausreizen, dass man sich auf Arturo verlassen kann. Das hätten wir vermeiden können. Die Jungs haben sich bemüht, aber wir dürfen nach einem Gegentor einfach nicht so den Faden verlieren. Daran müssen wir arbeiten. Wir müssen die guten Ansätze aus der ersten Halbzeit über 90 Minuten durchziehen, sind aber auf einem guten Weg“, befand Mehic, der mit seinem Team durch den Sieg jetzt Siebter ist. Rothwesten wiederum bleibt mit 15 Punkten kurz vor den Abstiegsplätzen.

Bad Soden: Gonzalez-Garcia; Demuth, Blocher, Boutakhrit, Krapf – Moaremoglu, Dananovic (75. Hassler) – Jordan (81. Niewmierczycki), Ehlert, Paulowitsch (66. Scheller) – Santamari.

Rothwesten: Herbst; Igel, Seeger, Omazic, Schan (62. Siewert) – Noja, Klimpel (46. Trabner) – Dziabas, Reuter – Losic, Al Omari.

Schiedsrichter: Florian Tesch (Groß-Zimmern)

Tore: 1:0 Kevin Paulowitsch (5.), 2:0 Kevin Paulowitsch (31.), 3:0 Lukas Ehlert (40.), 3:1 Kevin Seeger (66.), 3:2 Abdullah Al Omari (85., Foulelfmeter)

Zuschauer: 120.

Gelb-Rote Karte: Hamza Boutakhrit (Bad Soden, 85.)


Vorbericht zum Heimspiel gegen Rothwesten am 16.Oktober 2016

Thema: 1. Mannschaft

Zum  Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga Hessen Nord begrüßen wir am Sonntag, 16.Oktober 2016, die Mannschaft des TSV Rothwesten sowie alle mitgereisten Funktionsträger und Anhänger sehr herzlich auf der Bornwiese in Bad Soden.

Auch bei unseren Gästen aus Rothwesten wurde im Vorfeld dieser Spielzeit ein personeller Umbruch eingeleitet; sieben Spieler haben den Verein verlassen, zwanzig sind neu hinzugekommen. Besonders schwer wiegen dabei die Abgänge der beiden Torjäger Andreas Geisler und Maximilian Werner. Aber auch der Weggang von Spielmacher Orkan Gül hat eine riesige Lücke hinterlassen. Zu allem Überfluss droht nun auch noch Mirko Müller, der ehesten in der Lage gewesen wäre, die Rolle als Schaltstation und Regisseur im Mittelfeld zu übernehmen, aufgrund einer Knieverletzung monatelang auszufallen. 

Da auch bei unseren Grün-Weißen ein radikaler Umbau vollzogen wurde, treffen in Bad Soden zwei Teams aufeinander, die sich nach dem ersten Saisondrittel immer noch in der Findungsphase befinden. Beide Mannschaften brauchen einfach noch Zeit, damit sich die Mechanismen und Abläufe einspielen können.  

Unter den gegebenen Bedingungen hat sich der letztjährige Tabellenneunte bislang sehr ordentlich präsentiert. Die Nordhessen sind seit drei Spieltagen ungeschlagen und setzten am vergangenen Spieltag bei 0:0 gegen den Tabellendritten Hünfelder SV ein deutliches Ausrufezeichen. Trainiert wird der TSV Rothwesten von Gerhard Siewert, der in Personalunion auch der 1.Vorsitzende des Clubs ist.

Im Vorfeld dieser Spielzeit gab es bei unseren Gästen die nachstehend aufgeführten Veränderungen:

Zugänge: Abdullah Al Omari (BC Sport KS), Linor Demaj (FSC Lohfelden), Robert Omazic, Kristian Noja, Fabio Garufi, Valdrin Osmani, Uwe Ziegler, Jahn Calden, Benjamin Kamusin, Max Annemüller (alle SV Kaufungen), Nevzat Kominov (Hermannia Kassel), Ozan Gül (TuSpo Rengershausen), Mirko Boos, Maximilian Scholl (beide Kasseler SV), Philipp Last (SV Obermeiser), Maximilian Ziegenbalg (CSC 03 Kassel), Heiko Reiter (SVH Kassel), Yannik Fischer (TSV Wolfsanger), Dominik Werner, Jonas Polikowski (beide eigene Jugend)

Abgänge: Christian Haldorn, Sascha Jordan, Alexander George, Andreas Geisler (alle BC Sport Kassel), Maximilian Werner, Ibrahim Tunc (beide KSV Baunatal), Okan Gül (OSC Vellmar)

Die SG Bad Soden und der TSV Rothwesten stehen sich in der Verbandsliga Hessen Nord heute erst zum dritten Mal gegenüber. In der vergangenen Spielzeit behielt die SG Bad Soden zuhause mit 2:1 die Oberhand; in Rothwesten trennten sich beide Teams 1:1.

Geleitet wird die heutige Begegnung vom Sportkamerad Florian Tesch. Ihm zur Seite stehen an den Linien Ismail Koc und Manuel Tauber.

Wir wünschen allen unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt in unserer Kurstadt und eine gute Heimreise.    


Siegerportrait - ODSETT Zukunftspreis 2016

Thema: aktuelle News


SG Bad Soden gewinnt den ODSETT Zukunftspreis 2016

Thema: aktuelle News

15.000 Euro für die SG Bad Soden

Strahlende Gesichter (von links): Dr. Rolf Müller, Dr. Heinz-Georg Sundermann, Sportminister Peter Beuth, Pia Wunderlich, Oliver Hofmann, Prof. Dr. Heinz Riesenhuber - Foto: LSB Hessen

Wenn behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam in einer Mannschaft Fußball spielen, ist das gelebte Inklusion. Wenn diese Mannschaft dann noch am regulären Ligabetrieb des Hessischen Fußball-Verbandes teilnimmt, ist das Inklusion in Vollendung. Seit August 2015 spielt das Team der SG Bad Soden III im Regelbetrieb in der Kreisliga C Schlüchtern – für die Jury des ODDSET Zukunftspreises des hessischen Sports das beste Beispiel herausragender, zukunftsweisender Projekte in Hessens Sportvereinen.

Für ihr Inklusionsprojekt wurde die SG Bad Soden 1911 e.V. jetzt mit dem 1. Platz des ODDSET Zukunftspreises ausgezeichnet. Der ODDSET Zukunftspreis selbst wird jährlich durch den Landessportbund Hessen e.V. und die hessische Lotteriegesellschaft ausgeschrieben und von LOTTO Hessen mit einem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro ausgestattet. Die Sieger werden von einer Jury mit dem Bundesforschungsminister a.D. Prof. Dr. Heinz Riesenhuber an der Spitze ausgewählt. Der Preis wurde am Samstag im Rahmen der Olympischen Ballnacht des Landessportbundes Hessen in Wiesbaden übergeben.

Die integrative Kraft des Sports nutzen

„Die integrative Kraft des Sports zu nutzen, ist ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft. Vereine, die hier innovative Konzepte erarbeitet und umgesetzt haben, verdienen unsere besondere Anerkennung. Deshalb unterstützen wir bereits im zwölften Jahr in Folge mit dem ODDSET Zukunftspreis Projekte wie das der SG Bad Soden. Wir zeichnen damit  Leuchttürme aus, die hoffentlich erneut viele andere Vereine zur Nachahmung anregen. Denn jeder einzelne der auch in diesem Jahr prämierten Vereine hat Großartiges geleistet und trägt weiter dazu bei, Themen wie Inklusion und Integration zu leben“, so Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer LOTTO Hessen.

„Der ODDSET Zukunftspreis beweist jedes Jahr erneut, wie ernst Hessens Sportvereine ihre gesellschaftliche Verantwortung nehmen. Mehr noch: Die Arbeit unserer Vereine in den Bereichen Inklusion, Integration oder Gesundheit ist für unser Land unverzichtbar. Ich bin sehr stolz auf das, was in unseren Vereinen geleistet wird. Und ich sage voller Stolz: Die Aufgaben, die der Sport freiwillig und wie selbstverständlich übernimmt, tragen erheblich zum Funktionieren unserer Gesellschaft bei“, so  Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V.

Gelungene Kooperation

Am Beispiel der SG Bad Soden ist das die Kooperation mit dem Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. Hier gibt es ein Fußballteam, zu dem 35 Spieler gehören und das unter anderem von der ehemaligen Fußballnationalspielerin Pia Wunderlich trainiert wird. Nachdem die Mannschaft regelmäßig an Turnieren der Werkstätten für behinderte Menschen teilgenommen hatte, kam der Wunsch zur Teilnahme an einem regulären Ligabetrieb auf. Die SG Bad Soden griff den Wunsch auf und rief eine neue Fußballmannschaft ins Leben. In der SG Bad Soden III spielen behinderte und nicht behinderte Menschen zusammen. Das Team schloss seine erste Saison mit einem hervorragenden vierten Tabellenplatz ab.

10.000 Euro für den KSV Baunatal

Den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Platz beim ODDSET Zukunftspreis belegte KSV Baunatal e.V. für ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Mit 7.000 Euro und Platz 3 zeichnete die Jury unter ihrem Vorsitzenden, Bundesforschungsminister a.D. Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, den FC Germania 1911 Enkheim e.V.  für ein Integrationsprojekt für Flüchtlinge im Alter von 17 bis 22 Jahren aus.

Sonderpreise in Höhe von je 4.000 Euro gingen an den Judo-Club Kim-Chi Wiesbaden e.V. (Bewegung macht schlau – Opfer, nein danke!), die Turngemeinde Rüdesheim 1847 e.V. (Integrative Schneefreizeit für Kinder) und den TV Ober-Eschbach e.V. (Sport, Spiel, Spaß und Deutsch für Flüchtlinge).

Darüber hinaus erhalten weitere sechs Vereine Anerkennungspreise in Höhe von je 1.000 Euro. Die Übergabe dieser Preise erfolgt auf regionalen Ehrungsveranstaltungen.

Der ODDSET Zukunftspreis des hessischen Sports wurde im Jahr 2005 von LOTTO Hessen ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich gemeinsam mit dem Landessportbund Hessen e.V. ausgelobt. Das von LOTTO Hessen zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro macht den Preis zu einem der bundesweit bedeutendsten Sportpreise und zum höchstdotierten Sportpreis in Hessen. Einschließlich der Verleihung 2016 wurden 54 Vereine mit Haupt- und Sonderpreisen und weitere 57 mit Anerkennungspreisen geehrt. Dabei wurden insgesamt 390.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet, mit dem die Vereine ihre Projekte intensiviert oder neue Initiativen ins Leben gerufen haben. Der ODDSET Zukunftspreis richtet sich an Sportvereine, deren Projekte Vorbildcharakter für den Vereinssport und zur Lösung gesellschaftlich wichtiger Fragen haben.


Verbandsliga – Bad Soden mit „ganz, ganz schwacher Leistung“

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 10.Oktober 2016)

Kassel (bk) - In der Fußball-Verbandsliga musste sich die SG Bad Soden nach einer schwachen Vorstellung mit 1:3 (1:2) beim Aufsteiger Bosporus Kassel geschlagen geben und kassierten schon die sechste Saisonniederlage. Die Sprudelkicker fanden hierbei nicht zu ihrem Spiel und konnten auch einen Platzverweis für Kassel nicht für sich nutzen.

„Das war eine ganz, ganz schwache Leistung von uns heute. Wir haben viel zu viele individuelle Fehler produziert und im Kollektiv eine schlechte Leistung abgeliefert. Selbst nach dem Platzverweis konnten wir den Ausgleichstreffer nicht erzielen und haben noch das 1:3 gekriegt. Das hat das gesamte Spiel widergespiegelt“, bilanziert Sodens enttäuschter Coach Sead Mehic.

Bad Soden kam nur schwer in die Begegnung und geriet so schnell in Rückstand. Nach einem Ballverlust der Sodener im Mittelfeld kann Kassel über Ismet Yegül schnell kontern, der vor SGB-Keeper Arturo Gonzalez Garcia cool bleibt und zur Führung für die Heim-Elf trifft (16.). Auch nach dem Treffer blieben die Kasseler das bessere Team und konnten so nach einer Ecke durch Omar Bayoud auf 2:0 erhöhen (26.). Nach dem 2:0 für die Gastgeber kamen die Sprudelkicker nun etwas besser in die Partie und wurden sofort gefährlich. Lars Jordan war in der 36. Spielminute zur Stelle und netzte nach schöner Vorarbeit von Kevin Paulowitsch ein. In der Folge blieben die Gäste nun am Drücker und hatten einige gute Chancen, wie zum Beispiel kurz vor der Pause, als Lars Jordans Kopfball aus fünf Metern knapp über den Kasten ging.

Nach dem Pausentee war nun Bad Soden weiterhin das spielbestimmende Team und hatte einige hochkarätige Chancen, schaffte es jedoch nicht, das Leder im Kasten unterzubringen. Nach einer Rudelbildung flog Kassels Ugur Kahraman mit Rot vom Platz, nachdem er Hamza Boutakhrit umgestoßen hatte, die Überzahl konnten die Sprudelkicker jedoch nicht nutzen: So kam es dann letztendlich, wie es kommen musste: Nach einer Flanke war der Ex-Lehnerzer Mirko Tanjic mit dem Kopf zur Stelle und besiegelte so die Niederlage für die Sprudelkicker (76.). Der Anschlusstreffer durch Sven Hassler nach Doppelpass mit Halil Kutlu kam zu spät. Bad Soden steht nach dieser Pleite nun auf dem siebten Tabellenplatz.

Kassel: Rega; Di Carlo, Mobarak, Kahraman, Cemali, Tanjic, Kahl, Yegül, Nasseri (59. Hajzeraj), Timocin, Bayoud.
Bad Soden: Gonzalez-Garcia; Paulowitsch, Demuth, Boutakhrit, Moaremoglu (59. Dananovic), Jordan, Ehlert, Santamaria (77. Kutlu), Krapf (70. Barisic), Blocher, Hassler.

Schiedsrichter: Sabine Stadler (Gläserzell)

Tore: 1:0 Ismet Yegül (16.), 2:0 Omar Bayoud (26.), 2:1 Lars Jordan (36.), 3:1 Mirko Tanjic (76.), 3:2 Sven Hassler (90.+2)

Zuschauer: 250.

Rote Karte: Ugur Kahraman (Kassel, 66.) wegen Tätlichkeit


Verbandsliga – Neidhardt schießt Hünfeld mit Doppelpack zum Sieg

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht von osthessen.zeitung.de vom 03.Oktober 2016)

Hünfeld – Von Antonia Stock – Der Fußball-Verbandsligist Hünfelder SV konnte im Heimspiel in der Rhönkampfbahn das Derby gegen die SG Bad Soden mit 2:1 (1:0) für sich entscheiden. Mit vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Sand stellte der HSV nach der Niederlage gegen Bosporus Kassel am Samstag durch den Doppeltorschützen Christoph Neidhardt den Anschluss an die Tabellenspitze wieder her. Die aus den vorherigen drei Spielen ungeschlagenen Sodener verweilen hingegen nach der Niederlage auf dem siebten Platz.

„Ich habe lange genug danebengeschossen, nun gingen die Bälle endlich rein. Ich freue mich, dass ich so der Mannschaft helfen konnte“, zeigte sich der zweifache Torschütze Neidhardt nach der Partie euphorisch und fügte an: „Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht als Samstag gezeigt und die Niederlage als Mannschaft wiedergutgemacht.“ Beide Mannschaften standen von Beginn an tief und versuchten, mit langen Bällen vor das Tor des Gegners zu gelangen. Nach dreißig Minuten, in denen keine Mannschaft einen Angriff konsequent zum Abschluss spielen konnte, erzielte schließlich Neidhardt den Führungstreffer für die Gastgeber. Nach einem langen Abschlag des HSV-Torhüters Sebastian Ernst liefen drei Hünfelder frei durch und überrumpelten so die Sprudelkicker. Der 28-Jährige nutzte diese Unachtsamkeit und netzte das Leder per Direktabnahme aus elf Metern ins Netz der Gäste ein.

„Wir haben eigentlich ordentlich angefangen und versucht, konzentriert nach vorne zu spielen. Entscheidend war dann einfach, dass wir durch einen langen Ball und einen Stellungsfehler in Rückstand geraten sind. Das geschah aus dem Nichts“, haderte Sodens Trainer Sead Mehic mit dem Gegentreffer. Wiederum Neidhardt erhöhte für seine Mannschaft zehn Minuten nach der Halbzeitpause. Nach einem Sodener Handspiel trat er an und verwandelte souverän vom Elfmeterpunkt ins linke untere Eck. Drei Minuten später (58.) war die Partie für den Mann des Tages jedoch beendet: Mit Verdacht auf eine Zerrung in der Oberschenkelrückseite verließ er den Platz und überließ dem eingewechselten Kevin Krieger das Feld.

„Erst nachdem wir den zweiten Gegentreffer kassiert haben, haben wir plötzlich das gemacht, was wir von Anfang an hätten machen müssen: Druckvoll und mutig nach vorne spielen. Das war dann jedoch einfach zu spät“, musste Mehic zugeben. In der 70. Spielminute gelang der Mehic-Elf schließlich der Anschlusstreffer durch Kevin Demuth nach einem Freistoß von Lukas Ehlert. Demuth nahm das Leder direkt und zirkelte den Ball aufs Tor. Ernst war zwar noch dran, konnte das Leder jedoch nicht mehr neben den Pfosten lenken. Nach dem Treffer drückten die Gäste, doch der Ausgleichtreffer gelang den Sprudelkickern gegen tiefstehende Hünfelder nicht mehr und die Hausherren ließen sich den Heimsieg nicht mehr nehmen.

„Das war ein verdienter Sieg. Die Jungs haben die richtige Reaktion nach dem Samstagsspiel gezeigt“, zeigte sich HSV-Trainer Dominik Weber zufrieden und verwies auf sein Erfolgsgeheimnis: „Ich bin nach dem Spiel gegen Bosporus in der Kabine etwas lauter geworden. Vor diesem Spiel gegen Soden habe ich die Jungs relativ alleine gelassen, habe nur die Aufstellung an die Wand gepinnt. Und auch in der Halbzeit habe ich nichts gesagt. Das hat anscheinend gewirkt.“ Sein Gegenüber jedoch zeigte sich nach der Niederlage resigniert: „Wir sind einfach zu spät aufgewacht. Das hat nicht gereicht, um gegen so einen Gegner wenigstens einen Punkt mitzunehmen“, gestand Mehic ein. Doch mit den sieben erspielten Punkten aus den letzten vier Spielen und dem siebten Platz zeigte sich der Trainer trotz der liegengelassenen Punkte in Hünfeld dennoch zufrieden: „Das hätte ich vor ein paar Wochen nicht gedacht. Da darf man den Jungs heute keinen Vorwurf machen.“

Hünfeld: Ernst; Wahl, Schuch, Weber, Fröhlich (74. Simon), Witzel, Kröning, Krenzer, Neidhardt (58. Krieger), Budenz (83. Belaarbi), Helmke.

Bad Soden: Gonzalez-Garcia; Demuth, Dananovic, Boutakhrit, Moaremoglu, Jordan, Ehlert, Barisic (46. Paulowitsch), Santamaria (46. Habaqza), Krapf (68. Scheller), Blocher.

Schiedsrichter: Wissam Awada (Kassel)

Tore: 1:0 Christoph Neidhardt (35.), 2:0 Christoph Neidhardt (55., Handelfmeter), 2:1 Kevin Demuth (70.)

Zuschauer: 250.



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