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Verbandsliga – Ehlert bestraft Petersbergs Fahrlässigkeit

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 26.November 2016)

Bad Soden – Von Florian Seelig – Mit einem Doppelpack und einer Torvorlage hat Lukas Ehlert seine SG Bad Soden in der Fußball-Verbandsliga zum verdienten 4:1 (2:0)-Heimsieg gegen den RSV Petersberg geschlossen. Die Gäste machten auf dem Kunstrasen an der Bornwiese zwar ein mehr als ordentliches Spiel, stehen am Ende aber doch mit leeren Händen da und beenden das Jahr 2016 mit zwei Niederlagen. Die Sprudelkicker klettern auf Platz acht.

„Wir waren heute in allen Belangen stärker: In der Umschaltbewegung, bei den zweiten Bällen im Zentrum und beim Torabschluss: Das war alles, was man sich wünscht, die Jungs haben das mehr als gut gemacht. Der Sieg war mehr als verdient“, bilanziert Bad Sodens Trainer Sead Mehic, der seine Elf auf mehreren Positionen verändert hatte: Erstmals in dieser Saison spielte Taner Harmancioglu, der berufsbedingt ein halbes Jahr in der zweiten Mannschaft gespielt hatte, als Rechtsverteidiger und machte seinem Trainer sichtlich Spaß. Dafür rückte Kevin Demuth in die Innenverteidigung und Hamza Boutakhrit auf die „Sechs“. Torhüter Arturo Gonzalez-Garcia erwischte im Training ein Ball am Ohr, womöglich muss der Spanier sogar am Trommelfell operiert werden. Wie die Gäste agierten die Sprudelkicker ebenfalls im 4-4-2, hatten in der Anfangsphase aber jede Menge Glück: Julian Wehner hätte nach 90 Sekunden aus kurzer Distanz den Ball im Tor unterbringen müssen, schoss aber drüber, kurz darauf verzog Torjäger Boris Aschenbrücker nur um Zentimeter (5.). „Wir haben Riesenchancen, da müssen wir einfach eins machen“, hadert Petersbergs Coach Rolf Gollin mit der fahrlässigen Chancenverwertung seiner Elf.

Dagegen waren die Gastgeber in einer intensiven, temporeichen und guten Begegnung auf dem kleinen Kunstrasen an der Bornwiese anders als in so manchem Spiel in dieser Saison diesmal kaltschnäuzig und trafen genau zum richtigen Zeitpunkt die Gäste direkt ins Mark: Kapitän Tim Mulfinger (6.) und Kevin Paulowitsch (9.) verzogen noch, doch dann setzte Paulowitsch zum 40-Meter-Solo an, brachte den Ball scharf in die Mitte, wo zwei Sodener noch verpassten, dann Lukas Ehlert am langen Pfosten allerdings goldrichtig stand und das Leder unter die Latte hämmerte (16.). Kurz darauf erhöhte der Linksaußen mit einem gut getretenen Freistoß aus 22 Metern über die Mauer ins rechte untere Eck auf 2:0 (25.). Petersberg war von da an zwar weiterhin bemüht, wirkte durch die Gegentreffer aber geschockt und agierte nicht mehr zielstrebig genug. Vielmehr brachte Kapitän Andreas Brzoza seinen Keeper Stefan Labendsch zweimal in die Bredouille: Erst traf Brzoza bei einer verunglückten Rettungsaktion die eigene Latte (29.), dann konnte Labendsch Brzozas Rückpass gerade noch so zur Ecke klären (42.).

Nach dem Seitenwechsel schien die Partie spätestens nach dem 3:0 durch Mulfingers platzierten, aber wohl haltbaren „Zeitlupen-Kopfball“ nach punktgenauer Flanke von Krapf (Gollin: „Da gehen wir mit zwei Mann auf den ballführenden Spieler, der andere steht dann total blank“) in Minute 52 entschieden. Boris Aschenbrücker verlieh der Partie jedoch wieder Spannung: Erst hielt Sodens Keeper Finn Göttgens gegen „Asches“ Kopfball noch ganz stark (53.), gegen seinen Nachschuss nach einem Pfostentreffer von Patrick Wingenfeld war Göttgens dann aber machtlos (58.). Die Gäste waren danach zwar weiterhin engagiert, aber nicht torgefährlich genug, erst in der Schlussphase kamen Daniel Nüchter (88.) und Patrick Müller (90.) nochmal zu Abschlüssen aus der Distanz. Da hatte Alexander Blocher einen verlängerten Freistoß von Ehlert aber schon aus kurzer Distanz zum 4:1 über die Linie gedrückt (80.). „Mir tut meine Mannschaft leid. Jeder hat bis zum Schluss körperlich alles herausgeholt und ist dahin gegangen, wo es wehtut, aber am Ende stehen wir mit leeren Händen da“, ärgert sich Gollin über die Niederlage.

„Die Jungs haben das super gemacht, man muss da einfach geduldig sein. Wir haben zwei 18-Jährige in der Startelf, die die komplette Vorrunde durchgespielt haben, da muss man einfach die Ruhe bewahren. Ich glaube an die Jungs, wir müssen jetzt nur da weitermachen, wo wir heute aufgehört haben“, ordnet Mehic dagegen den mehr als ordentlichen Auftritt seiner Elf ein. Ob das Nachholspiel beim Spitzenreiter Sand kommende Woche noch über die Bühne gehen kann, scheint angesichts der Wetterprognose aktuell eher unwahrscheinlich.

Die Petersberger dagegen gehen mit zwei Niederlagen in die Winterpause, das 1:4 in Bad Soden wirft den Aufsteiger aber nicht um, versichert Gollin: „Das ist natürlich traurig, aber wir haben trotz allem ein gutes Spiel gemacht. Ich sehe eine Mannschaft, die absolut lebt und total engagiert spielt, wir konnten bis auf Eschwege gegen jeden Gegner mithalten. Wir müssen jetzt nur noch daran arbeiten, dass es nicht so einfach ist, gegen uns Tore zu erzielen.“

Bad Soden: Göttgens; Harmancioglu (65. Moaremoglu), Blocher, Demuth, Krapf – Boutakhrit, Dananovic – Paulowitsch (83. Barisic), Ehlert – Mulfinger, Jordan (59. Santamaria)
Petersberg: Labendsch; Kilian, M. Aschenbrücker, Brzoza, Vogt – Wingenfeld, Wehner (81. Müller) – von Pazatka (72. Reinhard), Stupp (46. Nüchter) – B. Aschenbrücker, Kücükler.
Schiedsrichter: Andreas Putz (Egelsbach)

Tore: 1:0 Lukas Ehlert (16.), 2:0 Lukas Ehlert (25.), 3:0 Tim Mulfinger (52.), 3:1 Boris Aschenbrücker (58.), 4:1 Alexander Blocher (80.)

Zuschauer: 120.


Vorbericht zu Heimspiel gegen den RSV Petersberg am 26.November 2016

Thema: 1. Mannschaft

Zum  Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga Hessen Nord begrüßen wir am Samstag, 26.November 2016, die Mannschaft des RSV Petersberg sowie alle mitgereisten Funktionsträger und Anhänger sehr herzlich auf der Bornwiese in Bad Soden.

Mit unseren Gästen aus Petersberg kommt zum letzten Heimspiel des Fußballjahres 2016 die „Mannschaft der Stunde“ in unsere Badestadt. Der RSV Petersberg reist mit der Empfehlung von vier Siegen aus den  vorausgegangenen sechs Begegnungen an die Bornwiese.

Nach einem desaströsen Saisonstart war der Trainerwechsel     -  Rolf Gollin löste nach elf Spieltagen den glücklosen Goran Gajic ab  -    die Initialzündung einer bemerkenswerten Aufholjagd, in deren Verlauf sich der Aufsteiger vom Tabellenende zwischenzeitlich sogar bis auf einen Nichtabstiegsplatz katapultierte. Entsprechend selbstbewusst wird die Mannschaft aus dem „Waidesgrund“ in  die Begegnung in Bad Soden gehen und dabei natürlich nichts unversucht lassen, die Erfolgsbilanz fortzuschreiben. Damit bedrängt der RSV Petersberg als Tabellendreizehnter nun sogar unsere Grün-Weißen, was vor einigen Wochen noch undenkbar erschien. Mit einem Erfolg auf der Bornwiese kann die Mannschaft von Rolf Gollin bis auf einen Punkt an die SG Bad Soden heranrücken. Unsere Grün-Weißen stehen also vor einer richtungsweisenden Begegnung, da unsere Gäste alles dafür tun werden, an der gewohnten Hierarchie zu rütteln.

Beste Voraussetzungen also, für eine interessante und spannende Verbandsligabegegnung.

Im Vorfeld dieser Spielzeit gab es beim RSV Petersberg die nachstehen aufgeführten Veränderungen:

Zugänge: Julian Elm, Philipp Mötzung (beide SV Flieden II), Adrian Bleuel, Marc Lindinger, Paul Reinhard (alle eigene Jugend)

Abgänge: keine

Die SG Bad Soden und der RSV Petersberg standen sich in der Verbandsliga Nord bislang neunundzwanzigmal gegenüber; dabei weist die SG Bad Soden mit 13 Siegen, 6 Unentschieden und 10 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 58:46 eine positive Gesamtbilanz gegen unseren heutigen Gast auf.

Das Hinspiel gewannen unsere Sprudelkicker recht  glücklich mit 2:1. Für die SG trafen Lukas Ehlert und Halil Kutlu; für den RSV Petersberg war Julian Wehner erfolgreich. In Bad Soden standen sich beide Clubs zuletzt in der Gruppenliga-Spielzeit 2014/15 gegenüber. Damals behielt die SG mit 1:0 die Oberhand.

Geleitet wird die heutige Begegnung vom Sportkamerad Andreas Putz (SSG Langen). Ihm zur Seite stehen an den Linien Pascal Müller und Maximilian Eiles.

Wir wünschen allen unseren Gästen einen angenehmen Aufenthalt in unserer Kurstadt und eine gute Heimreise.   


Nachholspiel terminiert

Thema: 1. Mannschaft

Die ausgefallene Begegnung des 19.Spieltages zwischen dem SSV Sand und der SG Bad Soden wird am Samstag, 3.Dezember 2016, nachgeholt. Anstoß der Begegnung auf der "Sander Höhe" ist um 14.00 Uhr.


Verbandsliga – Soden verliert Spiel in ersten 25 Minuten

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht aus osthessen-zeitung de vom 5.November 2016)

Willingen (hg) – In der Fußball-Verbandsliga unterlag die SG Bad Soden 1:4 (0:4) in Willingen. Die Partie war für die Sprudelkicker schon Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 0:3 so gut wie gelaufen.

„Die Gegentore sind wie in der Vergangenheit gefallen, wir haben den Gegner wieder eingeladen“, ärgerte sich Sodens Trainer Sead Mehic. Vor dem 1:1 rutschte einer der Gäste in einer Eins-gegen-eins-Situation auf der Außenbahn weg, dadurch waren die Willinger in Überzahl, spielten im Strafraum noch einmal quer und Florian Heine schob ein – es waren noch nicht einmal fünf Minuten gespielt. Die Osthessen hatten keine Zeit zum Luftholen. In der 7. Minute erhöhte Max Ullbrich auf 2:0, nachdem die Sprudelkicker zuvor, wieder auf Außen, ein Laufduell verloren hatten. „Vor dem dritten Tor hat Arturo Gonzales Garcia einen weiten Abschlag gemacht, der Linienrichter hat die Fahne gehoben und gemeint, er hätte den Ball erst außerhalb des Strafraums gespielt“, schilderte Mehic. Die Gelegenheit eines Freistoßes direkt an der Sechzehnerlinie ließen sich die Upländer nicht nehmen, Torschütze diesmal war Matthias Bott. „Willingen hat das dann selbstbewusst gemacht und bei uns hat bis zur Pause die Moral gefehlt“, berichtete Mehic. Nach dem Seitenwechsel probierten die Sprudelkicker nochmal alles und kamen durch Tim Mulfinger, der nach einer schönen Kombination über die linke Seite aus elf Metern einschob, auf 1:4 ran, mehr war aber für die Sodener trotz guter Möglichkeiten nicht mehr drin. Unter anderem hatten David Santamaria und Lukas Ehlert Chancen. „Der Gegner hat in der zweiten Halbzeit nur noch einmal aufs Tor geschossen“, sagte Mehic, der mit seinem Team einen möglichen Sprung auf Rang sechs verpasste. Die Sprudelkicker liegen weiter auf Rang acht der Tabelle, der Rückstand auf die Tabellenstände wächst weiter an.

Bad Soden: Gonzales Garcia; Demuth, Niewmierzycki, Blocher, Krapf (46. Moaremoglu) – Dananovic, Boutakhrit – Jordan (46. Santamaria), Ehlert, Paulowitsch (85. Johnson) – Mulfinger.

Tore: 1:0 Florian Heine (4.), 2:0 Max Ullbrich (7.), 3:0 Matthias Bott (23.), 4:0 Max Ullbrich (37.), 4:1 Tim Mulfinger (63.)

Zuschauer: 80.


Verbandsliga – Soden fehlt Zielstrebigkeit – Nullnummer in Melsungen

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 23.Oktober 2016)

Melsungen (fs) – Die SG Bad Soden ist in der Fußball-Verbandsliga beim Melsunger FV nicht über ein torloses 0:0-Unentschieden hinausgekommen. Für Melsungen war es der erste Punktgewinn nach fünf Niederlagen in Folge, die Sprudelkicker bleiben Tabellensiebter mit neun Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Flieden.

„Mit dem 0:0 muss man leben und das können wir auch. Uns haben einige Spieler gefehlt, andere waren angeschlagen“, erklärt Bad Sodens Trainer Sead Mehic, dem neben den Langzeitverletzten Samet Degermenci und Yannick Döhring sowie Kapitän Tim Mulfinger (Innenbandzerrung), Anil Albayrak (aus privaten Gründen in der Türkei) auch der gelb-rot-gesperrte Hamza Boutakhrit und aus privaten Gründen auch noch Sven Hassler ausfielen. „Wenn man sieht, wer alles nicht dabei war, dann ist das Unentschieden schon in Ordnung“, sagt Mehic, der froh darüber ist, dass erstmals seit dem 0:0 in Rothwesten am 27. August mal wieder die Null stand: „Auch wenn es in der ersten Halbzeit etwas glücklich war: Endlich haben wir mal wieder zu null gespielt, das war positiv.“

Im ersten Durchgang hatten die Sprudelkicker auf dem schwer bespielbaren Platz in Melsungen nach vorne nämlich so gut wie gar keinen Druck entwickelt, hinten musste es immer wieder Keeper Arturo Gonzalez-Garcia oder die Latte richten: Das Aluminium verhinderte nach einem Freistoß den Rückstand (26.), Rechtsverteidiger Dimitrij Scheller kratzte einen Kopfball noch von der Linie (35.), zudem hielt Gonzalez-Garcia zweimal glänzend gegen Mario Kilian (45.). „Wir haben lange gebraucht, um ins Spiel zu finden, haben die Zweikämpfe nicht gewonnen und die zweiten Bälle nicht bekommen. Dann haben wir uns in die Halbzeit gerettet“, analysiert der 41-Jährige, dessen Team im zweiten Durchgang dann besser im Spiel war und auch endlich selbst zu Chancen kam: Die beste davon hatte Alexander Blocher, dessen Kopfball nach Freistoß von Lukas Ehlert Melsungens Keeper Sascha Beetz allerdings noch sehenswert aus dem Winkel holte (54.), kurz darauf blieb nach einer Berührung und anschließendem Fall von Tuna Moaremoglu im Strafraum die Pfeife des Unparteiischen stumm (55.). Viel mehr als einen Schuss von Ernad Dananovic, der knapp am Tor vorbeistrich, brachten die Gäste danach jedoch auch nicht mehr zustande, sodass es am Ende beim 0:0 blieb. „Wir waren im letzten Drittel nicht konsequent, nicht zwingend genug“, bemängelt Mehic.

Melsungen: Beetz; Heinemann, Bajic, Schmidt, Kilian (77. Haas), Hermansa, Wenderoth, Raabe, Korell, Frommann, Grunewald.

Soden: Gonzalez-Garcia; Paulowitsch, Demuth, Dananovic, Moaremoglu, Jordan, Ehlert (82. Barisic), Santamaria (62. Johnson), Krapf (75. Lofink, Blocher, Scheller.

Schiedsrichter: Manuel Winkler (Warburg)

Tore: -

Zuschauer: 180.


Verbandsliga – Bad Soden zittert sich zum Sieg – Paulowitsch bärenstark

Thema: 1. Mannschaft

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 17. Oktober 2016)

Bad Soden (fs) – Bis zur Pause erlebte Arturo Gonzalez-Garcia, Keeper der SG Bad Soden, im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga gegen den TSV Rothwesten einen ruhigen Nachmittag, schließlich führten die Gastgeber dank eines stark aufgelegten Kevin Paulowitsch schon mit 3:0. Dann machte es Rothwesten jedoch nochmal spannend und Gonzalez-Garcia musste in der Schlussphase den 3:2 (3:0)-Zittersieg festhalten.

Würde der von der FIFA und UEFA vergebene „Man of the Match“-Award auch in der Verbandsliga und zur Pause vergeben, hätte ihn sich Kevin Paulowitsch redlich verdient gehabt: Der 22-jährige pfeilschnelle Merneser lief schon nach fünf Minuten seinen Gegenspielern nach einem Steilpass auf und davon, tauchte frei vor Rothwestens Keeper Christoph Herbst auf und schob überlegt ins lange Eck ein (5.). David Santamaria hätte kurz darauf nachlegen können, schloss aber zu überhastet ab (7.). Nach einer halben Stunde dann legte Paulowitsch seinen zweiten Treffer nach, als er eine Hereingabe von Santamaria mit einer sehenswerten Volleyabnahme verwertete (31.). Beim 3:0 für die Sprudelkicker schließlich setzte sich der 22-Jährige rechts durch und brachte den Ball nach innen, Lukas Ehlert musste nur noch den Fuß hinhalten (40.). „Kevin hat ein überragendes Spiel gemacht“, lobte Bad Sodens Trainer Sead Mehic, der mit dem ersten Durchgang vollauf zufrieden sein konnte: Die Gastgeber ließen Rothwesten überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, der TSV kam mit dem frühen Pressing der Sprudelkicker einfach nicht klar. „Wir haben die ersten 45 Minuten vollkommen verschlafen. So eine Halbzeit darf man sich in der Liga nicht erlauben, zumal wir die drei Tore selbst aufgelegt haben“, haderte Trainer Gerhard Siewert.

Im zweiten Durchgang hätten Jaron Krapf und Santamaria das 4:0 nachlegen müssen, trafen aber jeweils die falschen Entscheidungen. Rothwesten wiederum bekam zusehends mehr Zugriff aufs Spiel, da Innenverteidiger Kevin Seeger nach der Hereinnahme von Sebastian Trabner nach vorne rückte. Seeger war es auch, der dann nach einem abgewehrten Ball aus der zweiten Reihe zum 3:1 verkürzte (66.). Siewert brachte nun Sohnemann Ullrich, stellte nochmals um und die Sprudelkicker kamen nun gar nicht mehr zurecht. „Wir haben es leider nochmal spannend gemacht, die Jungs gönnen einem keinen gemütlichen Nachmittag. Wenn wir ein Gegentor bekommen, fehlt uns die Stabilität, das war wieder zu sehen. Wir können Gegentore noch nicht so richtig wegstecken, diese Mentalität müssen wir noch bekommen“, analysierte Mehic, dessen Team sich letztlich bei Keeper Arturo Gonzalez-Garcia bedanken durfte, dass die Partie mit 3:2 ausging: Erst hielt er einen Freistoß von Igor Losic glänzend, zudem parierte er gegen Abdullah Al Omari, Cedric Dziabas und Kristian Noja richtig stark. Einzig Al Omari vom Elfmeterpunkt aus – Hamza Boutakhrit hatte nach einer Ecke Losic gefoult und war dafür mit Gelb-Rot vom Platz geflogen – konnte Gonzalez-Garcia überwinden. „Das war bitter, wir hätten sogar noch gewinnen, zumindest aber Unentschieden spielen können. Wir wollten eigentlich den Anschluss ans Mittelfeld halten“, trauerte Siewert dem möglichen Punktgewinn hinterher.

Gänzlich zufrieden war auch sein Gegenüber nicht: „Wir dürfen nicht ausreizen, dass man sich auf Arturo verlassen kann. Das hätten wir vermeiden können. Die Jungs haben sich bemüht, aber wir dürfen nach einem Gegentor einfach nicht so den Faden verlieren. Daran müssen wir arbeiten. Wir müssen die guten Ansätze aus der ersten Halbzeit über 90 Minuten durchziehen, sind aber auf einem guten Weg“, befand Mehic, der mit seinem Team durch den Sieg jetzt Siebter ist. Rothwesten wiederum bleibt mit 15 Punkten kurz vor den Abstiegsplätzen.

Bad Soden: Gonzalez-Garcia; Demuth, Blocher, Boutakhrit, Krapf – Moaremoglu, Dananovic (75. Hassler) – Jordan (81. Niewmierczycki), Ehlert, Paulowitsch (66. Scheller) – Santamari.

Rothwesten: Herbst; Igel, Seeger, Omazic, Schan (62. Siewert) – Noja, Klimpel (46. Trabner) – Dziabas, Reuter – Losic, Al Omari.

Schiedsrichter: Florian Tesch (Groß-Zimmern)

Tore: 1:0 Kevin Paulowitsch (5.), 2:0 Kevin Paulowitsch (31.), 3:0 Lukas Ehlert (40.), 3:1 Kevin Seeger (66.), 3:2 Abdullah Al Omari (85., Foulelfmeter)

Zuschauer: 120.

Gelb-Rote Karte: Hamza Boutakhrit (Bad Soden, 85.)



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