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(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 23.Januar 2026) Bad Soden (jk) – 14 Trainingseinheiten, sieben Testspiele und sechs Wochen Zeit zur Vorbereitung: Beim Fußball-Gruppenligisten SG Bad Soden II steht einiges auf der Agenda. Am Donnerstag tauschten die Spieler von Trainer Abdusamed Ersöz nach der langen Winterpause die Lauf- gegen die Fußballschuhe. Nicht mehr mit dabei ist Admir Ljutic, der nach seinen grandiosen Auftritten zur Rückrunde in das Verbandsliga-Team hochgezogen wurde.

In den vergangenen Wochen forderte Ersöz seine Spieler auf, vor dem Vorbereitungsstart insgesamt neun Langzeitläufe zu absolvieren und ihm die Ergebnisse zukommen zu lassen. Damit möchte der Trainer seine Spieler fit für den Start machen, um sich im Anschluss vollkommen auf die Arbeit mit dem Ball zu konzentrieren. „Alle, die gesund waren, haben sorgfältig durchgezogen“, freute er sich.

Nicht mehr in der Vorbereitung dabei ist Sodens Torgarantie Admir Ljutic, der aufgrund seiner herausragenden Leistungen in das Verbandsliga-Team befördert wurde. Mit 17 Treffern aus 16 Spielen führt der Stürmer die Torschützenliste der Gruppenliga an und erzielte damit beinahe die Hälfte aller Tore der Sprudelkicker-Reserve, die auf insgesamt 39 kommt. „Meine Aufgabe ist es, gute Spieler auszubilden. Admir hat sich in der zweiten Mannschaft bewiesen und wieso sollten wir ihn dann in der zweiten Mannschaft blockieren?“, freut sich Ersöz mit seinem Schützling. Die Wege zwischen der ersten und zweiten Mannschaft der Sprudelkicker sind aber kurz. Spieler, die in der Verbandsliga weniger zum Einsatz kommen, stehen an den Spieltagen dem Gruppenliga-Team zur Verfügung. „Fußball ist ein Ergebnissport. Wir wollen die Spieler aber auch ausbilden. Dafür müssen sie spielen, spielen und spielen“, betont Ersöz.

Mit der Beförderung des Torjägers muss sich der Trainer etwas Neues einfallen lassen. Nachdem Ersöz zuvor mit zwei Stürmern das Offensivspiel gestaltete, erarbeiten sich die Sprudelkicker über die Vorbereitung nun neue taktische Alternativen. „Unser Fokus bleibt weiterhin unser dynamisches Pressing“. Insgesamt 14 Trainingseinheiten und sieben Testspiele sind in den kommenden sechs Wochen geplant. Bei dem vollen Terminkalender ist die Belastungssteuerung ein wichtiges Thema. „Es gibt zwei Wochen, wo wir richtig Gas geben, dann wieder eine Woche nur mit Training, ehe gegen Ende ein hartes Testspiel vor dem Restrundenstart bevorsteht“, erläutert Ersöz. Stupides Laufen soll möglichst vermieden werden. Um bestens auf die anstehende Restrunde vorbereitet zu sein, wurden insgesamt sieben Testspiele angesetzt. „Wir holen uns die Spritzigkeit aus den Testspielen“, sagt der Übungsleiter. Der erste Test steht bereits am Sonntag (15 Uhr) in Bruchköbel an. Im Anschluss geht es noch gegen Germania Rothenbergen, TuS Frammersbach, TSV Wirtheim, SV Bieber und Oberndorf. Der Härtetest zum Abschluss gegen Verbandsligist FC Eichenzell rundet das Programm ab. In der Vorbereitung legt Ersöz großen Wert auf die Arbeit mit dem Ball – solange die Platzverhältnisse es zulassen. Alternativ können die Sprudelkicker in der Soccerhalle trainieren. Laufeinheiten gebe es dabei nur im absoluten Notfall. „Ich lasse die Jungs immer nur im Winter laufen. Die Laufintensität gibt es bei mir in den Spielen“.

Die Testspiele in der Übersicht:

So., 25. Januar, 15 Uhr: SG Bruchköbel (A)

Fr., 30. Januar, 19 Uhr: Germania Rothenbergen (H)

Fr. 6. Februar, 19 Uhr: TuS Frammersbach (A)

So., 8. Februar, 13 Uhr: TSV Wirtheim (H)

Mi., 11. Februar, 19.30 Uhr: SV Bieber (A)

Sa., 14. Februar, 14 Uhr: VfB Oberndorf (A)

So., 1. März, 15 Uhr: FC Eichenzell (H)

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