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Doppeltorschütze David Costa-Sabate (rechts, Archivfoto von sportfotos-mkk)

(Bericht von osthessen-zeitung.de vom 31.Mai 2026) Johannesberg (jah) – Die SG Bad Soden ist bereit für die Relegation: Am letzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga setzten sich die Sprudelkicker deutlich mit 5:0 (2:0) bei der SG Johannesberg durch und tankten vor dem Relegationshinspiel bei der SG Bornheim am Donnerstag noch einmal Selbstvertrauen. Die SGJ hingegen verabschiedet sich trotz der deutlichen Niederlage erhobenen Hauptes in die Gruppenliga.

„Wir haben wieder das Herz auf dem Platz gelassen“, lobte Johannesbergs Coach Andre Wohnig sein Team zum Abschluss nochmal: Trotz der deutlichen Niederlage zeigte die SGJ wahrlich kein schlechtes Spiel und hätte besonders in der ersten Halbzeit durchaus in Führung gehen können – während Wohnigs Team die Chancen jedoch ausließ, zeigte sich Bad Soden effektiv: Admir Ljutic per Kopf und Mirza Kovac nach einem Johannesberger Fehler in der Defensive stellten vor der Pause auf 2:0 zugunsten der Gäste. In der Schlussphase machte David Costa Sabate den Deckel drauf, Hamed Noori und erneut Sabate sorgten in der Nachspielzeit für klare Verhältnisse. „Das 0:5 tut natürlich weh, wir hatten auch gute Chancen, die wir wieder liegen gelassen haben“, haderte Wohnig, zollte jedoch auch dem Gegner Respekt: „Bad Soden ist eine sehr gute Mannschaft, von der Athletik her ist das meiner Meinung nach die beste Mannschaft der Liga. Sie haben sich auch nicht geschont für die Relegation, waren präsent in den Zweikämpfen – und bei ein oder zwei Toren haben sie uns ganz schön auseinandergenommen, so ehrlich muss man sein.“ Dennoch zog Wohnig den Hut vor seinem Team: „Hinten raus sind die Körner natürlich weniger geworden, aber wenn eine Mannschaft am letzten Spieltag nochmal so engagiert auftritt, da ziehe ich den Hut davor. Auch die Abgänger haben nochmal alles reingehauen.“

Lars Schmidt war auf der anderen Seite froh über den gelungenen Abschluss – vor allem aber darüber, dass sich vor den anstehenden Relegationsspielen kein Akteur mehr verletzt hat: „Lediglich bei Anto Vinojcic müssen wir schauen, ob es im ersten Spiel Sinn macht. Er kam rein, musste dann aber wieder raus“, erläuterte Schmidt: „Ansonsten haben wir aber vor dem Spiel gesagt, dass wir nicht in irgendwelche lebensbedrohlichen Situationen reingehen wollen. Trotzdem haben wir das ordentlich gemacht. Das Spiel kann auch 8:2 ausgehen, höchstens aufgrund der vergebenen Torchancen kannst du ein bisschen hadern.“ Die vergeben Möglichkeiten hing im Lager der Sprudelkicker jedoch niemand zu hoch, vielmehr „freuen wir uns jetzt auf den Donnerstag“, blickte Lars Schmidt abschließend voraus.

Johannesberg: Ditzel (46. Schwarz); Kamdem, Nunes, Schmitt, Hailay, Wolf, Hauptkorn (58. T. Marquardt), Sammet, Sharif, Schlotzhauer (87. Curcio), Post

Bad Soden: Myumyunov; Hilchenbach, Dagostino, Banh (64. Saracevic), Kovac (50. Noori), Ehlert, Fiorentino (46. A. Memeti), Ljutic (76. Costa Sabate), Mosch, Kymlicka (68. Vinojcic), Pospischil

Schiedsrichter: Niclas Höfer (Hünfeld)

Tore: 0:1 Admir Ljutic (20.), 0:2 Mirza Kovac (38.), 0:3 David Costa Sabate (79.), 0:4 Hamed Noori (90.+1), 0:5 David Costa Sabate (90.+4)

Zuschauer: 120

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